Shockwave von Adobe

7. Dezember 2008

Multimedia-Inhalte im Shockwave Flash-Format (.SWF-Dateien) werden in der Regel mit dem kommerziellen Autorensystem Adobe Flash erstellt. Zur Darstellung der Inhalte benötigen Browser ein Plugin. Meist wird der kostenlos nutzbare Adobe Flash-Player von Adobe genutzt, es gibt inzwischen aber auch erste Gehversuche der freien Alternative gnash.

Viele bringen mit den Produkten Flash und Dreamweaver noch den Namen Macromedia in Verbindung. Ursprünglich stammen die Produkte nämlich von der Softwarefirma gleichen Namens aus San Francisco. Macromedia wurde dann allerdings im Dezember 2005 von Adobe Systems übernommen.

Flash-Cookies

Eine besondere Eigenheit von Flash ist vielen gänzlich unbekannt. Flash verwaltet unabhängig vom Browser seine eigenen Cookies. Sie können bis zu 100KB groß sein und dürfen standardmäßig verschickt werden. Oft ist es sogar so, dass die Shockwave-Plugins von verschiedenen Browsern auf die gleichen Flash-Cookies zurückgreifen können. Die Inhalte der Cookies können über JavaScript gelesen und geschrieben werden, und können so auch problemlos per Ajax an die Websites geschickt werden. Falls Sie sich einmal gewundert haben sollten, warum sich eine Webseite an Ihre Einstellungen erinnert hat – obwohl Sie alle Cookies gelöscht haben – dann war das wahrscheinlich eine Flash-Cookie-Anwendung.

Das Löschen der Flash-Cookies ist nicht so leicht. Sie können entweder das Flash-Cookie-Verzeichnis finden und die Cookies manuell löschen. Oder sie können das Werkzeug “soldumper” aus den Gnash-Projekt benutzen. Oder Sie können online auf den Seiten von Adobe mit dem Settings-Manager Ihre Cookies bearbeiten. (Siehe Weblinks)

Flash-Scripts als CO2-Killer

Flash-Entwickler sollten so gut es geht auf eine effiziente Grafiknutzung achten. Unvorteilhaft geschriebene Flash-Scripts neigen leider zu hoher Prozessorlast mit erhöhtem Stromverbrauch. Viele Notebooknutzerinnen und -nutzer kennen das Phänomen, wenn ihr Lüfter auf einer bestimmten Webseite plötzlich aufdreht. Klimafreundliche Scripts schonen die Nerven der Anwenderinnen und Anwender – und Pinguine.

Weblinks

Literatur

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