Google-Webmaster-Tools

28. November 2008

Oder: was bedeutet der Meta-Tag “verify-v1″?

Die Google Webmaster-Tools (WMT) sind eine große Sammlung von Werkzeugen zum Zusammenspiel von Google mit einer Webseite. Mit dem kostenlosen Dienst können umfangreiche Informationen über den Stand einer Seite bei Google abgefragt werden. Um einen Eindruck zu geben hier ein paar Beispiele:

  • Kann der Googlebot auf die Seiten zugreifen?
  • Welche Seiten von dieser Domain sind bei Google bereits im Suchindex?
  • Gibt es mit den Seiten Probleme? (Fehlende <title>-Tags usw.)
  • Ist ggf. eine Sitemap korrekt angekommen?
  • Welche sind die häufigsten Suchanfragen für die Domain?
  • Welche Backlinks gibt es zur Domain?

Website überprüfen

Google behandelt diese Informationen vertraulich, der Einblick in fremde Seiten ist nicht erlaubt. Die Seitenbesitzer müssen sich deswegen zum einen bei den Webmaster-Tools registrieren, und zum anderen bei jeder Domain oder ggf. auch für einzelne Pfade einer Domain beweisen, dass sie tatsächlich ihnen gehört. Google setzt für die Überprüfung nicht auf eine formale Besitzurkunde, sondern auf eine technische Beweisführung: wenn der Webmaster oder die Webmistress die Seite nach den Vorgaben von Google verändern kann gilt die Seite als authentifiziert. Zur Überprüfung stehen zwei Möglichkeiten offen.

1. Überprüfung per Meta-Tag

In den HTML-Kopf einer Seite wird ein von Google vorgegebenes neues Feld eingefügt. Es ist für die normalen Seitenbenutzer nicht sichtbar, aber im Source-Code der Seite erkennbar. Es sieht ungefähr so aus:

<meta name="verify-v1" content="KRjdJqjvIqu53JvjqLuirHgj5jZqzvjqU4uZcuwUq7M=" />

2. Überprüfung per HTML-Datei

Bei dieser Überprüfung muss eine HTML-Datei mit einem vorgegebenen Namen angelegt werden, zum Beispiel: “google8571bae378f7e87f.html”. Die Seite kann leer sein, sie muss allerdings vorhanden sein, wenn Google sie abruft. Wenn das erfolgreich war, fehlt aber immer noch ein Schritt.

Um sicherzustellen, dass der Webserver nicht bei jedem x-beliebigen Dateinamen einen Erfolg meldet, ruft Google eine nicht existierende Seite ab. Wahrscheinlich würde Google in unserem Beispiel dann diese URL abfragen: “/noexist_8571bae378f7e87f.html”. Wenn sie ordnungsgemäß mit einem “Nicht vorhanden”-HTTP-Code quittiert wurde (404) gilt das Konto als verifiziert.

Weblinks

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