Google-Ad-Section für AdSense

29. November 2008

Eine Webseite kann bestimmte Bereiche als besonders werberelevant für Google kennzeichnen. Dieses Verfahren heißt bei Google “Section Targeting” (englisch ungefähr für: abschnittsweise Zielgruppenansprache).

Eine Webseite hat normalerweise Inhalte, die zum Themengebiet der Webseite passen. Zum Beispiel würde ein Blog über Autos eben Auto-Inhalte haben. Eine Webseite enthält aber auch Inhalte, die eigentlich nichts damit zu tun haben. Zum Beispiel könnten in einem bestimmten Bereich des Auto-Blogs Informationen zum eingesetzten Blog-System stehen.

Die Besucher der Seite interessieren sich natürlich für Autos. Der Werberoboter des Google-AdSense-Programms (der Mediapartners-Google-Bot) könnte aber irrtümlich denken, dass das Thema der Seite eigentlich Blog-Systeme sind. Im schlimmsten Fall würde dann statt einer Werbung “Verschenke spritfreies Auto” eine Werbung “Super Blogs gratis!” stehen.

Um solche Missverständnisse zu vermeiden können die einzelnen Abschnitte also besonders markiert werden. Dabei können beliebig viele Abschnitte markiert werden. Wichtig ist nur, dass genügend große Inhaltsmengen übrig bleiben, damit relevante Werbungen erscheinen können. Google weist noch darauf hin, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis die Änderungen an der Seite bei Google wirksam werden. Außerdem darf die Markierung nicht zur Manipulation der Werbungen benutzt werden (zum Beispiel eine Seite über Erdmännchen, die mit der Abschnittsmarkierung so tut, als ob sie eine Kreditvermittlungsseite ist).

Markieren von interessanten Abschnitten

Zum Markieren der für Werbeanzeigen interessanten Abschnitte muss eine Kommentarklammer in den HTML-Code eingefügt werden. Der Startkommentar lautet <!-- google_ad_section_start --> und der Schlusskommentar lautet <!-- google_ad_section_end -->. Das sähe dann zum Beispiel so aus:

<!-- google_ad_section_start -->
<p>Die sensationelle Neuigkeit dieses Jahres sind die spritfreien Autos. Sie gehen auf eine Erfindung der drahtlosen Stickstoffkommunikation zurück, die einer Forscherin der TU Berlin im letzten Jahr geglückt ist. Mit diesem Verfahren wird der im Fahrtwind enthaltene Stickstoff auf beinahe magische Weise in elektrische Energie umgewandelt. Nur zum Anfahren des Autos wird dann noch ein klein dimensionierter Akku benötigt.</p>
<!-- google_ad_section_end -->

Markieren von unwichtigen Abschnitten

Das Markieren der für die Werbeanzeigen unwichtigen Inhalte geht analog, nur wird hier noch die sogenannte Gewichtungsinformation (weight=ignore) in den Startkommentar eingefügt. Auch hier ein Beispiel:

<!-- google_ad_section_start(weight=ignore) -->
<p>Diese Seite wird mit dem genialen Blog-System Superblog-Genie betrieben. Wenn Sie mehr über das Superblog-Genie wissen wollen, besuchen Sie unsere Homepage! Das tolle Blog-System ist fast geschenkt!</p>
<!-- google_ad_section_end -->

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